2 x 22 kW und 32 A / 400 V Leistung bietet die Ladesäule von PION.

Mit insgesamt 1.354 Ausstellern (+15 Prozent), 100.000 Quadratmetern (+16 Prozent) Ausstellungsfläche und rund 50.000 Besuchern (+8 Prozent) aus 162 Ländern hat sich "The smarter E Europe" – nur ein Jahr nach ihrer Premiere im Jahr 2019 – den Messeveranstaltern zufolge zu "Europas größter energiewirtschaftlicher Plattform" gemausert. Vom 15. bis 17. Mai zeigten die Marktakteure in München ihre Visionen von einer neuen Energiewelt. PION Technologie präsentierte Ladesäulen aus Beton.

Ziemlich crashsicher

Aus Beton und damit besonders robust sind die Ladesäuen von PION aus Osnabrück. Gedacht sind sie für den Einsatz im privaten, halb-öffentlichen und öffentlichen Bereich für harte Umgebungsbedingungen oder als Stilelement.

Die Säulen verfügen über eine photokatalytische Wirkung. Photokatalytische Luftreinigung bezeichnet eine Eigenschaft von meist Baustoffen, zum Beispiel Beton, in die Photokatalysatoren eingearbeitet werden. Dann werden, wie bei den Ladesäulen von PION, in einer durch Licht ausgelösten Reaktion Stickoxide (NOx) aus der Luft herausgefiltert. Diese lagern sich auf der Oberfläche ab und werden dann vom Regen abgewaschen. PION wirbt damit, dass die Ladesäulen damit auch dann umweltdienlich sind, wenn gerade kein Elektroauto an ihnen lädt.

Damit die Auslastung und Rentabilität möglichst hoch sind, steuert eine spezielle Software die Ladevorgänge. Diese sorgt dafür, dass die Stromnetze nicht überlastet werden und dass die Elektrofahrzeug-Fahrer die Stromtankstelle finden können.

Hier entlang geht es zum Technischen Datenblatt: https://www.pion-ag.com/project/ladesaeule/ (khof)

Quelle: PION Technology

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