Jetzt Open-Source: Hubject vereinfacht eRoaming

Der Ladesystemanbieter Hubject wird seine Schnittstelle Open InterCharge Protocol (OICP) öffentlich zugänglich machen: als Open-Source-Protokoll soll es dem eRoaming neuen Auftrieb geben und das Laden nutzerfreundlicher machen.

"Entspricht der Philosophie des offenen Marktes"

Das 2012 erstellte Interoperabilitätsprotokoll OICPl verbindet über eine API-Verbindung inzwischen über 300 Unternehmen in 26 Ländern und ist nach Angaben von Hubject damit das größte anbieterübergreifende Ladenetzwerk für Elektroautos der Welt. Zusätzlich zur geplanten Veröffentlichung des eRoaming-Protokolls OICP wird Hubject auch die Verbindung zur Plattform über andere eRoaming-Protokolle zulassen.

„Wir führen diese Veränderung durch, um den Anschluss von Marktteilnehmern in neuen oder etablierten Märkten über ein Open-Source-OICP oder andere Open-Source-Protokolle zu ermöglichen“, sagt Paul Glenney, Geschäftsführer von US Hubject Inc. „Diese Änderung entspricht außerdem der Philosophie des offenen Marktes für das Laden von Elektrofahrzeugen, bei dem alle Unternehmen denselben einfachen Zugang zu allen großen und kleinen Anbietern haben.“ Man lade alle Marktteilnehmer ein, gemeinsam das OICP-Protokoll weiterzuentwickeln.

Das Protokoll kann auf der Website von Hubject kostenlos heruntergeladen werden und wird in Kürze auch über weitere Distributionssysteme für Open-Source-Code verfügbar sein. Die Hubject GmbH wurde 2012 gegründet und ist ein Joint-Venture von BMW, Bosch, Daimler, EnBW, innogy, Siemens, sowie Volkswagen. (aho)

 

Quelle: Hubject

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