Daten

Das Reiseziel ist ins Navi eingetippt, das Auto berechnet, wann und wo die Batterie geladen werden muss und bucht den Termin an der Ladesäule. Um das zu ermöglichen, beteiligt sich E.ON am US-amerikanischen Softwareunternehmen Vinli.

Der Hunger auf Daten

Das Start-up Vinli aus Dallas betreibt eine cloudbasierte Plattform für Autos, die mit dem Internet vernetzt sind. Daten aus einer Vielzahl von Quellen innerhalb und außerhalb des Autos werden gesammelt und verarbeitet, um Unternehmen und Flottenbetreibern zu helfen, neue Mobilitätsdienste aufzubauen. Durch die Integration von Daten aus der Ladeinfrastruktur von E.ON sollen Kunden künftig unter anderem Ladepunkte buchen können. Durch die nun erfolgte Beteiligung an Vinli will E.ON die Fortschritte, die es in den Bereichen Big Data und Advanced Analytics gegeben hat, nutzbar machen. E.ON denkt unter anderem auch an Belohnungssysteme, um die Gesamtkosten von Fahrzeugen zu senken, oder an die Nutzung der Datensätze durch Versicherungen oder den Autoservice. Das Energieunternehmen ist das erste, mit dem Vinli kooperiert. 

„Mit den Informationen aus dem Auto selbst schließen wir eine Lücke in unserer Datenwelt für E-Mobilität. In der Kombination aus Kunden- und Netzdaten erkennen wir frühzeitig Trends und werden kontinuierlich neue Mobilitätsangebote für unsere Kunden schaffen. Über den Wettbewerbsvorteil hinaus sehen wir in Vinli ein attraktives Investment. Das Unternehmen ist in einer Zukunftstechnologie der globale Innovationsführer“, sagt Frank Meyer, Senior Vice President Innovation und Kundenlösngen bei E.ON.

„Das Auto der Zukunft ist elektrisch, und die zukünftige Tankstelle ist ein Netzstecker. Diese neue Ära wird die Branche massiv verändern. Wichtigster Faktor für diesen Wandel ist der Zugang der Autos zu ultraschnellen Ladestationen“, sagt Mark Haidar, CEO von Vinli. „Wir sind überzeugt, dass die Mobilitäts- und Dateninformationsdienste von Vinli in Kombination mit den Stromnetzmanagement- und Ladelösungen von E.ON eine Branche verändern und die weltweit erste End-to-End-Plattform für die Verwaltung von Elektroautos schaffen werden – von Mobilitätsdiensten bis hin zu Ladestationen.“ (khof)

Quelle: E.ON

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