Mehrere Investoren glauben an die Idee.

Wirelane, ein Full-Service-Provider für Elektromobilität, hat von verschiedenen Investoren vier Millionen Euro Wachstumskapital erhalten. Wirelane versteht sich  als "Anbieter von Schlüsseltechnologien" der Ladeinfrastruktur von Elektrofahrzeugen. Mit dem Geld sollen vor allem die eigenen Ladesäulen weiterentwickelt werden. Diese bieten eine Besonderheit.

Kontaktlos

Das Start-Up aus München hat neben einer Verwaltungssoftware für Betreiber von Ladestationen als Software as a Service und einer Mobile App eigens entwickelte Ladestationen mit 22 kW im Portfolio. Mit dem neuen Kapital in Höhe von vier Millionen Euro will Wirelane vor allem diese Baureihe unter dem Namen Wirelane W1 zur Marktreife bringen. Die Ladestationen sollen mit einem außergewöhnlichen Detail glänzen: mit der Möglichkeit, kontaktlos zu bezahlen. Dafür war Wirelane im August dieses Jahres eine Kooperation mit dem Spezialist für Zahlungsabwicklung Wirecard eingegangen.

„Mit unserer Technologie wollen wir alle Anforderungen rund um die Ladeinfrastruktur, angefangen bei der Suche nach Ladesäulen über die Abrechnung bis hin zur Wartung vereinfachen. Mit dem frischen Kapital unserer neuen Partner kommen wir unserem Ziel, als unabhängiger Anbieter eine Schlüsselrolle in Europa einzunehmen, einen großen Schritt näher,“ erklärt Constantin Schwaab, CEO und Gründer von Wirelane.

Die Investoren

An der Wachstums-Finanzierungsrunde sind der Investor Vito Ventures, eine Tochter des Heiztechnikherstellers Viessmann, der Venture-Capitalist Coparion, der High-Tech Gründerfonds sowie das Dortmunder Unternehmen Ritter Starkstromtechnik beteiligt.

Die Kundenklientel von Wirelane umfasst Energieversorger und private Unternehmen im B2B-Bereich. Die Firma ist schon heute in vier Ländern aktiv und zählt unter anderem VW, Vattenfall oder Bouygues zu ihrem Kundenstamm. Die Software des Start-Ups kommt  an rund 6.000 Ladepunkten zum Einsatz. Ziel für die nächsten Jahre ist es, europaweit über 300.000 Ladepunkte zu bedienen. (khof)

Quelle: Pressebox

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