Innogy und Aldi Süd bauen Ladesäulen-Netz aus

Kunden der Discounter-Kette Aldi Süd stehen bald noch mehr Auflademöglichkeiten während des Einkaufens ur Verfügung: Technologiepartner Innogy stattet dafür 28 Filialen mit jeweils einer 50-kW Schnellladestation aus.

Inbetriebnahme noch im Sommer 2018

Die Aldi Süd-Standorte liegen entlang der Autobahnen A3, A5, A6, A7, A8 und A9 und und sind in maximal fünf Minuten Fahrzeit von einer Abfahrt aus zu erreichen. Der Abstand zwischen jeweils zwei Lademöglichkeiten auf den Discounter-Parkplätzen soll maximal 160 Kilometer betragen. Der Discounter wird somit bis Ende 2018 mehr als 80 Ladesäulen für Elektroautos anbieten. "Damit entsteht ein flächendeckendes Ladenetz im gesamten ALDI SÜD Gebiet“, gab der Einzelhandelskonzern bekannt. Die 28 neuen Ladesäulen sollen noch in diesem Sommer in Betrieb genommen werden; die erste wurde am 8. August im hessischen Seeheim eröffnet.

"Jetzt können längere Strecken mit uns geplant werden"

Die Ladesäulen verfügen über CCS, CHaDeMO und Typ-2-Stecker Anschlüsse.  Das Aufladen werde für die Kunden kostenlos sein, verspricht Aldi Süd. Das Unternehmen bietet seinen Kunden seit 2015 an 53 Filialen in Deutschland (kostenlose) Lademöglichkeiten für ihre Elektroautos an. Mit den neu geplanten Standorten nehmen der Discounter und Innogy nun eine weitere Zielgruppe ins Visier: „Bisher haben wir uns auf die Ballungszentren und Innenstädte konzentriert. Jetzt ermöglichen wir unseren Kunden auch, lange Strecken, wie ihre Urlaubsfahrten, mit uns zu planen“, erklärt Florian Kempf, Leiter Energiemanagement bei Aldi Süd.

Aldi Süd setzt auf Photovoltaik

Der Discounter hat neben dem Ausbau von Lademöglichkeiten auf seinen Kundenparkplätzen auch ein eigenes Energiekonzept entwickelt und setzt zunehmend Photovoltaik-Anlagen zur Stromgewinnung ein. Bis Ende 2018 stattet Aldi Süd weitere 60 seiner Standorte mit PV-Anlagen aus. (aho)

 

Quelle: Innogy  

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(© iStock.com / adventtr)

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öffentlich zugängliche Ladepunkte sind derzeit (Stand 30. Dezember) im BDEW-Ladesäulenregister erfasst. Davon sind 12 Prozent Schnelllader. Ende Juli 2018 waren es noch rund 13.500 Ladepunkte.

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