Festkörper-Batterien: Hyundai investiert in Ionic Materials

Hyundai steigt als Investor bei dem US-amerikanischen Batteriehersteller Ionic Materials ein. Das Unternehmen entwickelt ein spezielles Polymermaterial für Festkörper-Batterien, in denen kein oder nur ein geringer Anteil an Kobalt enthalten ist.

Der südkoreanische Automobilkonzern folgt mit seinem Invest dem Beispiel anderer namenhafter Konzerne, die sich bereits an Ionic Materials beteiligen: Darunter die Renault - Nissan – Mitsubishi – Allianz, Volta Energy, Dyson, Samsung und der Ölkonzern TOTAL.

Mike Zimmerman, Gründer und CEO und Ionic Materials, will das frische Kapital nutzen, um mehr Mitarbeiter einzustellen und zusätzliche Räumlichkeiten zu beziehen.  

Spezielles Plastik statt Flüssigkeit

Ionic Materials beschäftigt sich seit 2011 mit der Entwicklung von festem Polymermaterial aus Plastik, das in sogenannten Solid State Batteries (Festkörper-Batterien) zum Einsatz kommen soll. Das Polymer fungiert als Leitungselement und ermöglicht den Ionen-Austausch zwischen Kathode und Anode bei Zimmertemperatur. Es ersetzt dabei die flüssigen Elektrolyten und den Separator.

Die Akkus sollen dadurch leistungsfähiger, sicherer und günstiger in der Herstellung werden als die derzeit üblichen Lithium-Ionen-Akkus mit flüssigen Elektrolyten. Die patentierten Polymerelektrolyten unterstützen auch Lithium-Ionen-Zellen mit wenig oder gar keinem Kobalt in ihren Kathoden.

"Bis zur Serienreife bedarf es allerdings noch einigen Testläufen und mehr Entwicklungsarbeit"; so Zimmerman. (aho)

 

Video-Tipp: Das steckt hinter der Idee von Ionic Materials

 

Quelle: Ionic Materials

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(© iStock.com / adventtr)

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