Toyota Brennstoffzellenbus Sora

Der japanische Autohersteller Toyota hat einen neuen Brennstoffzellenbus angekündigt: Im Vorfeld der Olympischen und Paralympischen Spiele 2020 sollen mehr als 100 "Soras" im Großraum Tokio unterwegs sein.

Sora = Sky, Ocean, River und Air

Der Toyota Sora, dessen Modellname sich von den natürlichen Elementen eines Wasserkreislaufs (Sky, Ocean, River und Air) ableitet, verkörpere die Vision eines umweltfreundlichen Busses für Mensch und Umwelt, ließ das Unternehmen in einer Pressemitteilung verlauten. Brennstoffzellensyste stoßen während der Fahrt weder CO2 noch andere Schadstoffe aus. Bei der Umwandlung von Wasserstoff in elektrische Energie entsteht lediglich Wasserdampf. Um die Energieversorgung auch im Falle eines Defekts sicherzustellen, ist der Bus mit einem externen Notstrom-Aggregat ausgestattet.

Für verbesserte Sicherheit für Passagiere und Umwelt sorgen acht hochauflösende Kameras im und um den knapp 10,53 Meter langen Brennstoffzellenbus: Sie erfassen unter anderem Fußgänger und Fahrradfahrer und warnen den Busfahrer akustisch und visuell vor einer möglichen Gefahr. Eine automatische Anfahrtskontrolle erkennt Leitlinien in der Fahrbahnoberfläche und stoppt den Bus an Haltestellen im richtigen Abstand und an der richtigen Position – das soll den barrierefreien Zugang mit Kinderwagen und Rollstühlen vereinfachen.

Die Serienversion des Brennstoffzellenbusses soll bereits 2018 erfolgen.

 

Quelle & Bildnachweis: Toyota

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