MAN investiert 27 Millionen Euro in Elektrobusse

Im polnischen MAN-Werk Starachowice stehen die Zeichen auf Elektromobilität: ab 2020 soll dort der Elektrobus Lion’s City E vom Band rollen.

Demoflotte in deutschen Städten

Für die Modernisierung des seit 2012 bestehenden „Kompetenzzentrums“ in Starachowice investieren die Münchner rund 27,4 Millionen Euro. Die Arbeiten sollen bis Ende 2021 abgeschlossen sein. Aktuell arbeite man noch an einem Sicherheitskonzept und einer optimierten Effizienz und Ergonomie für den Lion’s City E, gab das Unternehmen bekannt. Als nächstes wird der Elektrobus in verschiedenen Städten – darunter Hamburg, München und Wolfsburg - im Alltagseinsatz erprobt, bevor 2020 die Serienfertigung beginnt.  

MAN hatte die Elektroversion des Lion´s City erstmals auf der IAA Nutzfahrzeuge 2018 präsentiert. Der vollelektrische Antriebsstrang leistet im Solobus 160 bis maximal 270 kW. Die Energie dafür stammt aus den modularen Batterien mit 480 (Solo) bzw. 640 kWh (Gelenkbus). Die Reichweite beträgt – je nach Anforderungen – 200 bis 270 Kilometer. Geladen werden die Batterien per CCS Stecker. Bei einer durchschnittlichen Ladeleistung von 100 kW erreicht dabei der Solobus bereits unter drei Stunden eine vollständige Ladung, der Gelenkbus in unter vier Stunden. Bei einer maximalen Ladeleistung von 150 kW verkürzt sich die Zeit entsprechend. (aho)

 

Quelle: MAN

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