Ein E-Scooter von Xiaomi.

Mit „GroverGo“ bietet das Miet-Commerce-Unternehmen Grover ab sofort einen eigenen E-Mobility-Mietservice für E-Scooter an. Für rund 50 Euro im Monat können die Fahrzeuge genutzt werden.

30 km Reichweite

Für eine Gebühr von 49,90 Euro pro Monat kann das Modell „Xiaomi e-Scooter Mijia M365“ gemietet werden. Der Service ist deutschlandweit erhältlich. Der faltbare Elektroscooter von Xiaomi erreicht Geschwindigkeiten bis zu 25 km/h, hat eine Reichweite von 30 km und verfügt über ABS. Das Abo-Modell lohne sich ab zehn Fahrten pro Monat.

Grover will damit E-Scooter-Interessenten, die den Kaufpreis in Höhe von mehreren hundert Euro scheuen, ansprechen. Auch alle, die außerhalb der wenigen Ballungszentren mit Per-per-Ride-Anbietern, betrachtet Grover als mögliche Adressaten. Der Anbieter weist darauf hin, dass die Scooter nach wie vor "kurz vor der Zulassung für den Straßenverkehr stehen".

Miet- oder Sharingangebot?

Der Vorteil des Mietangebotes im Vergleich zu Sharing-Offerten sei, dass der Kunde stets Zugriff auf seinen eigenen Elektrotretroller hat und die Suche nach einem freien Roller entfällt. Pay-per-Minute-Angebote, wie sie in vielen Städten Europas schon etabliert sind, hätten durchaus auch Nachteile. Grover: "Die Kunden wünschen eine flächendeckende Versorgung der Städte, die Nutzung ist jedoch nicht effizient. Anbieter wie Bird oder Lime bringen daher eine erstaunliche Anzahl an Geräten in den Umlauf, um die Kundenbedürfnisse zu befriedigen. Die Folge: Gehsteige stark frequentierter Ziele werden von einem Überangebot von Rollern verstellt, während die Scooter an seltener besuchten Orten stets vergriffen sind und nicht schnell genug Nachschub kommt. Das Pay-per-ride-Modell der Sharing Economy kommt hier an seine Grenzen und sorgt für Negativschlagzeilen."

Michael Cassau, CEO von Grover: „E-Mobility ist mehr als ein Trend, es ist ein spannender Zukunftsmarkt, den wir mit GroverGo weiter ausbauen möchten. Unsere Erfahrung in der Vermietung von Technik kommt hier ideal zum Tragen.“ Hier entlang geht zu GroverGo. (khof)

Quelle: Grover

0
0
0
s2smodern

Unser Veranstaltungs-Tipp

Ladeinfrastruktur ko

(© iStock.com / adventtr)

Am 2.-3. Juli lädt der E-Mobility Lab in Darmstadt zum Austausch und Diskutieren ein. Wie baut man erfolgreiche Geschäftsmodelle auf und integriert die Elektromobilität in ein flexibles Stromnetz?.Experten geben einen Überblick über rechtliche Rahmenbedingungen sowie LIS-Lösungen für den öffentlichen Raum und den privaten Bereich.

Zur Tagung

Zahl der Woche

Elektromobilität Zahl der Woche

410

öffentliche Ladestationen will Thüringen bis 2020 errichten. Aktuell sind es 250 Ladestationen.

Video-Fundstück

Hier stellen wir interessante, kurze Videos zum Thema Elektromobilität und Energie aus dem World Wide Web vor.

In Bamberg hat der E-Scooter-Anbieter Bird bereits Fuß gefasst in Sachen "Mikromobilität": dort sollen die elektrifizierten Kleinfahrzeuge den ÖPNV attraktiver machen und Menschen dazu bringen, eher das Auto stehen zu lassen. Wie alltagstauglich sind die E-Scooter?