E-Scooter-Anbieter rüstet sich für erwartetes Gesetz

IO Hawk hat ein Nachrüst-Kit für seinen E-Scooter „Sparrow“ angekündigt. Damit dieser künftig auch hierzulande auf der Straße gefahren werden darf. Denn der Hersteller geht davon aus, dass das entsprechende Gesetz bald auf den Weg gebracht ist.

Bremse, Kennzeichenhalter, Blinker, Lampe, Reflektoren

Das Kit zum Nachrüsten des „Sparrows“ besteht aus einer Tritt-Bremse für das Hinterrad, einem Kennzeichenhalter mit Licht, einer zusätzlichen Leuchte, einer Tasche für die Montage am Lenker, Blinker für den Lenker sowie Reflektor-Folien für mehr Sicherheit. Die Blinker lassen sich per Knopfdruck ein- und ausschalten. Die geforderte Lenk- oder Haltestange sowie eine Hupe seien bereits vorhanden.

Zudem will IO Hawk seinen Scooter bei Bekanntgabe des Gesetzes umgehend in die Prüfung schicken, um eine Allgemeine Betriebserlaubnis zu erhalten. Der Hersteller schreibt, dass eine Straßenzulassung für E-Scooter bis Ende des Jahres immer konkreter wird. Dann könne der „Sparrow“, mit einer Versicherungsplakette versehen, auch auf die Straße. Der Fahrer des Rollers muss - so sieht es der entsprechende Gesetzentwurf derzeit vor - ein Mindestalter von 15 Jahren haben sowie einen Mofa-Führerschein oder eine andere Fahrerlaubnis besitzen.

Das Upgrade für den Scooter wird es ab Dezember für zirka 179 Euro im Verkauf geben. Wer bis zum 31. Dezember einen Sparrow kauft, erhält einen Gutschein über 70 Euro für die Aufrüstung.

Die Deutsche Bundesregierung arbeitet schon seit längerem an einer Zulassung von Elektrokleinstfahrzeugen zum Straßenverkehr. Ein entsprechender Gesetzentwurf liegt dem Bundestag vor. Noch gibt es allerdings ein Tauziehen inklusive Petition um die konkreten Inhalte, beispielsweise ob tatsächlich ein Führerschein erforderlich sein muss oder ob die maximale Geschwindigkeit, die derzeit auf 20 km/h gedeckelt ist, nicht erhöht werden sollte. (khof)

Quelle: IO Hawk auf PR Konstant

 

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