Simple Mobility debütiert mit neuem Elektroroller

Das Berliner Start Up Simple Mobility geht mit einem neuen Elektroroller namens Simple eScooter an den Start. Das Ziel: nichts weniger als eine „Revolution der urbanen Mobilität“.  

"Wir wollen eine praktische Lösung bieten"

Mit dem E-Roller wolle man die Brücke zwischen bestehender Infrastruktur und neuartiger Innenstadt-Mobilität schlagen, erklären die Unternehmensgründer Marvin Metzke und David Schirrmacher. „Im Schnitt wird ein Auto in Deutschland nur 16 Kilometer bewegt und transportiert 1,2 Personen. Während die Politik über Flugtaxis fantasiert, wollen wir mit unserem Simple eScooter eine praktische Lösung für umweltfreundliche Mobilität bieten“, sagt Schirrmacher selbstbewusst.

Technische Spezifikationen des Simple eScooter

Leistung: 1500 W

Reichweite: 50 km (1 Batterie) bzw. 100 km (2 Batterien)

Ladezeit: 4 Stunden

900 Ladezyklen

Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h

Beschleunigung: In 9,8 Sekunden auf 45 km/h

Verbrauch: 0,75 € / 100 km

Tragfähigkeit: 2 Personen + Zuladung (150 Kg)

Roller statt Autos in den Städten

Der Elektro-Roller kostet in seiner Grundausstattung gerade einmal 1.999,00 Euro. Die Komponenten stammen unter anderem von Bosch und wurden von der Fachhochschule Südwestfahlen im Bereich Elektroantriebstechnik mitentwickelt. Den Akku des Simple eScooters kann einfach entnommen und an der Steckdose geladen werden. Mit der Schnelllade-Option steht die Batterie bereits nach einer Stunde wieder voll im Saft, ohne muss sich der Fahrer etwa 4 Stunden gedulden.

„Die Herausforderung beim  Simple Scooter war es, komplexe Technik simpel zu verpacken“, berichtet Joshua Grenzhauser, Head of Engineering bei dem Berliner Start Up. Die Unternehmer sind sich sicher, dass Zweiräder die Verkehrssituation in den Städten deutlich entlasten können. „Ein Auto benötigt in der Stadt so viel Platz wie 6 Scooter – transportiert aber weniger Menschen, egal ob elektrisch oder konventionell betrieben“, sagt Vincent Kooistra, Leitender Ingenieur bei Simple Mobility. (aho)

 

Quelle: Simple Mobility

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Ladeinfrastruktur ko

(© iStock.com / adventtr)

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öffentlich zugängliche Ladepunkte sind derzeit (Stand 30. Dezember) im BDEW-Ladesäulenregister erfasst. Davon sind 12 Prozent Schnelllader. Ende Juli 2018 waren es noch rund 13.500 Ladepunkte.

Video-Fundstück

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Bamberg testet als erste deutsche Stadt ein E-Scooter Verleihsystem. Falls der Test reibungslos verläuft, sollen die Roller noch im Frühjahr zugelassen werden. Der Bayrische Rundfunk hat Passanten auf der Straße die elektrischen Kleinfahrzeuge testen lassen.