Hohe Nachfrage: StreetScooter eröffnet zweiten Produktionsstandort

Die Post-Tochter StreetScooter reagiert auf die steigende Nachfrage von Drittkunden: mit einem neuen Werk in Düren verdoppelt sie die Produktionskapazitäten auf bis zu 20.000 StreetScooter jährlich. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet lobt eine "beispiellose Erfolgsgeschichte".

46 StreetScooter pro Tag

Die StreetScooter GmbH hat ihren zweiten Produktionsstandort in Betrieb genommen: Ab sofort laufen im neuen Werk in Düren (Nordrhein-Westfalen) bis zu 10.000 E-Transporter pro Jahr vom Band. Das entspricht einer Tagesproduktion von 46 Fahrzeugen. Gemeinsam mit dem Stammwerk in Aachen verfügt StreetScooter damit über Produktionskapazitäten von bis zu 20.000 Elektro-Fahrzeugen jährlich.

Der Konzern reagiert damit auf die steigende Nachfrage von Drittkunden nach den StreetScootern. "Wir freuen uns, jetzt mit der Produktion in Düren starten zu können", so Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Corporate Incubations von Deutsche Post DHL Group und verantwortlich für den StreetScooter.

Auf dem rund 78.000 m2 großen Gelände des Autozulieferers Neapco werden die StreetScooter Modelle Work und Work L in den Varianten Pure (nur Fahrgestell), Pickup (Pritschenfahrzeug) und Box (Kofferfahrzeug mit 4 bzw. 8 Kubikmeter Ladevolumen) produziert. Der neue Standort bietet bis zu 250 Beschäftigten Arbeit.

  • StreetScooter Werk Dren Deutsche Post 2
  • StreetScooter Werk Dren Deutsche Post 3
  • StreetScooter Werk Dren Deutsche Post 4
  • StreetScooter Werk Dren Deutsche Post 5
  • StreetScooter Werk Dren Deutsche Post 1

    "Eine beispiellose Erfolgsgeschichte"

    An der feierlichen Eröffnung des Produktionsstandortes Düren nahm auch der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet (CDU), teil. "Der StreetScooter ist schon heute eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Die über 6.000 Modelle, die überall in Deutschland für die Post unterwegs sind, sind der fahrende Beweis, dass Elektromobilität in einigen Bereichen bereits heute voll alltagstauglich ist", so Laschet.

    Die StreetScooter-Modelle Work und Work L sind seit Sommer 2017 auch für externe Kunden erhältlich. Branchen, die Bedarf an kundenindividuellen E-Transportern haben, sind - neben den Kommunen und Handwerksbetrieben - beispielsweise auch Energieversorger, Entsorgungsunternehmen, Flughäfen, Facility Management- oder Catering-Unternehmen.

    Die StreetScooter werden seit dem Jahr 2013 sukzessive in der Zustellflotte der Deutschen Post DHL eingesetzt. Aktuell sind im Konzern bereits rund 6.000 dieser E-Fahrzeuge im Einsatz, die über 26 Millionen Kilometer zurückgelegt haben und pro Jahr rund 20.000 Tonnen CO2 einsparen. Mit diesen Transportern und den rund 12.000 E-Bikes und E-Trikes betreibt Deutsche Post DHL die größte E-Flotte in Deutschland. (aho)

     

    Quelle: dpdhl.com

    0
    0
    0
    s2smodern

    Unser Veranstaltungs-Tipp

    Ladeinfrastruktur ko

    (© iStock.com / adventtr)

    "Kompaktwissen Elektromobilität" - bei diesem zweitägigen Seminar des VDI Wissensforums vom 21.-22. Januar in Düsseldorf ist der Name Programm. Die ganzheitliche, praxis­bezogene und herstellerunabhängige Perspektive mit den wichtigsten Themen rund um die E-Mobilität steht im Mittelpunkt.

    Mehr Infos zum Event

    Zahl der Woche

    Elektromobilität Zahl der Woche

    16.100

    öffentlich zugängliche Ladepunkte sind derzeit (Stand 30. Dezember) im BDEW-Ladesäulenregister erfasst. Davon sind 12 Prozent Schnelllader. Ende Juli 2018 waren es noch rund 13.500 Ladepunkte.

    Video-Fundstück

    Hier stellen wir interessante, kurze Videos zum Thema Elektromobilität und Energie aus dem World Wide Web vor.

    Bamberg testet als erste deutsche Stadt ein E-Scooter Verleihsystem. Falls der Test reibungslos verläuft, sollen die Roller noch im Frühjahr zugelassen werden. Der Bayrische Rundfunk hat Passanten auf der Straße die elektrischen Kleinfahrzeuge testen lassen.