Einride und Lidl testen T-Pod

Lidl und das schwedische Start-Up Einride haben ein gemeinsames Pilotprojekt in Sachen "Autonomes Fahren" angekündigt. Der Lebensmitteldiscounter will den selbstfahrenden E-LKW T-Pod Ende 2018 probeweise in der Logistik einsetzen.

"Die Supermarktbranche verursacht hohe Emissionswerte"

Die schwedische Transportbehörde hatte im Juli 2017 ein Mandat verabschiedet, das den Einsatz selbstfahrender Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen ermöglicht. Einride und Lidl wollen im November 2017 entsprechende Lizenz beantragen, um im dritten Quartal 2018 im schwedischen Halmstadt den T-Pod einzusetzen. "Die Supermarktbranche ist sehr verkehrsintensiv und wird weiterhin hohe Emissionen produzieren, solange sie von der Technologie fossiler Brennstoffe abhängig ist" gibt Johannes Fieber Chef von Lidl Schweden, zu bedenken.

"Mit der Umstellung auf alternative Kraftstoffe wie Strom, Erdgas, Biodiesel oder Öko-Diesel konnten wir die Umweltbelastung durch den Transport bereits um 25 Prozent reduzieren. Durch den Umstieg auf Elektro-LKW könnetn die Transportemissionen sogar um bis zu 100 Prozent sinken", begründet Fieber das Pilotprojekt.

Der Straßenverkehr ist für etwa 30 Prozent der Treibhausgasemissionen in Schweden verantwortlich. Das 2016 gegründete Transportunternehmen Einride will mit seinem T-Pod eine Reduzierung der Schadstoffemissionen um 40 Prozent erreichen. Der E-LKW T-Pod  wird ausschließlich elektrisch angetrieben und verzichtet auf eine Fahrerkabine. Der Stauraum bietet Platz für 15 Paletten. Mit einer Akkuladung schafft der T-Pod eine Distanz von etwa 200 Kilometern. (aho)

 

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