DB Flotte Ioko

Heute stellte der DB-Konzern in Berlin sein neuestes Angebot unter der Marke „ioki“ vor. Ziel ist es, On-Demand-Mobilität und autonomes Fahren in den öffentlichen Verkehr zu bringen. Projektstart ist die erste autonom verkehrende Buslinie Deutschlands im bayerischen Bad Birnbach

"Großes Potenzial für On-Demand im ländlichen Raum"

„Mit ioki geben wir schon heute Antworten auf die Mobilitätsnachfrage von morgen“, so DB-Personenverkehrsvorstand Berthold Huber. Die Vision sei es, die Angebote der DB noch stärker an den individuellen Bedürfnissen der Kunden auszurichten, damit sie ihre täglichen Wege einfacher und flexibler gestalten könnten – ohne eigenes Auto, jederzeit auf Abruf, digital buchbar, in der Stadt wie auf dem Land und mit Anschluss an die Schiene.

Gerade in ländlichen Gebieten mit geringer Bevölkerungsdichte bestehe großes Potential, mit On-Demand-Lösungen den Öffentlichen Verkehr nachhaltiger und effizienter zu gestalten und individuelle Mobilität ohne eigenes Auto zu ermöglichen.Noch im Oktober soll die erste autonom verkehrende Buslinie Deutschlands im bayerischen Bad Birnbach starten.

ioki stellt sich als Komplettdienstleister für neue Mobilitätsformen auf der Straße auf. Das 40-köpfige Team aus IT- und Verkehrsexperten, Entwicklern und Produktdesignern analysiert für Städte, Kommunen und Verkehrsunternehmen den Bedarf, begleitet behördliche Genehmigungsprozesse und bietet Fahrzeug- und Routenkonzepten bis hin zu digitalen Plattformen, über die Fahrgäste die neuen Services nutzen können. 

Zweiter Testort: Hamburg

Konkret in die Umsetzung geht ioki nach dem Betriebsstart in Bad Birnbach unter anderem in Hamburg: Im Rahmen der Smart City-Partnerschaft zwischen der DB und der Freien und Hansestadt Hamburg testet ioki 2018 einen fahrerbasierten Shuttleservice mit Anschluss an den ÖPNV. Dieser folgt dem Ridesharing-Prinzip, das heißt mehrere Fahrgäste teilen sich ein Fahrzeug, das digital per Smartphone-App buchbar ist. Zudem bekommt Hamburg auch ein Testfeld mit Bahnhofsanschluss für autonom verkehrende Elektrobusse.

 

Quelle & Bildnachweis: DB

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öffentlich zugängliche Ladepunkte sind derzeit (Stand 30. Dezember) im BDEW-Ladesäulenregister erfasst. Davon sind 12 Prozent Schnelllader. Ende Juli 2018 waren es noch rund 13.500 Ladepunkte.

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