Der e.GO Mover bietet zehn Sitz- und fünf Stehplätze, ein 150 kW-Antriebssystem und eine Batteriekapazität bis zu 60 kWh.

Das auf Antriebs-, Fahrwerk- und Sicherheitstechnik spezialisierte Unternehmen ZF Friedrichshafen und e.GO Mobile, Hersteller von Elektrofahrzeugen, haben im Rahmen der CES in Las Vegas bekannt gegeben, mit Transdev, einem Betreiber und Anbieter von integrierten Mobilitätslösungen, zu kooperieren. Gemeinsam wird eine Shared-Mobility-Lösung erarbeitet.

Autonom und vernetzt

Die Partner wollen den Kleinbus e.GO Mover mit dem Autonomous-Transportsystem von Transdev ausstatten. Das 2018 von e.GO Mobile und ZF gegründete Joint Venture e.GO Moove stellt den Bus bereit. Dieser ist vollelektrisch, vernetzt und automatisiert. ZF liefert für das Fahrzeug das elektrische Antriebssystem, die Lenkung und Bremsen, den künstliche Intelligenz einsetzenden Zentralrechner ZF ProAI sowie Sensoren, die automatisierte Fahrfunktionen ermöglichen. Transdev stellt mit seinem Autonomous Transport System (ATS by Transdev) Überwachungsfunktionen, eine vernetzte Infrastruktur und eine Client-Anwendung zur Verfügung.

Die Lösung soll bis 2020 voll funktionsfähig sein. Als wichtigste Märkte betrachten die Partner Frankreich und Deutschland.

Wolf-Henning Scheider, CEO von ZF, jedenfalls ist davon überzeugt, dass „urbane Mobilitätsangebote wie Mitfahrgelegenheiten einer der größten Treiber für die Entwicklung des autonomen Fahrens sind“. Und Yann Leriche, CEO von Transdev Nordamerika und Leiter Autonomous Transportation Systems, ergänzt: „Wir sind davon überzeugt, dass der öffentliche Nahverkehr eine Vorreiterrolle einnehmen und das erste Segment sein wird, für das echte autonome Dienste für die Allgemeinheit entwickelt werden.“ (khof)

Quelle: ZF

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