Ford startet StreetScooter WORK XL – Produktion

In den Kölner Ford-Werken hat die Serienproduktion des StreetScooter WORK XL begonnen: Der Elektro-Transporter soll perspektivisch auch an Drittkunden verkauft werden.

Knapp 2.000 Liter Diesel überflüssig

Der WORK XL ist mit 20 Kubikmeter Ladevolumen der bisher größte Transporter im Portfolio von StreetScooter. Die Basis bildet ein Ford Transit Fahrgestell, das mit einem batterieelektrischen Antriebsstrang und einem Karosserieaufbau nach Vorgaben von StreetScooter ausgestattet wird. In den Produktionshallen in Köln-Niehl laufen bis zu 16 WORK XL-Modelle pro Tag vom Band. Daraus ergibt sich eine Produktionskapazität von bis zu 3.500 Fahrzeugen im Jahr.

Je nach Anforderungsprofil fertigt Ford den WORK XL mit unterschiedlich leistungsfähigen Elektro-Motoren und Lithium-Ionen-Batterien. Der elektrische Antrieb leistet bis zu 90 kW (122 PS) und erreicht ein maximales Drehmoment von bis zu 276 Nm. Die Höchstgeschwindigkeit des WORK XL ist auf 90 km/h begrenzt. Mit einer Batteriekapazität von bis zu 76 kWh kommt er auf eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern. Pro Jahr spart jeder WORK XL rund 5 Tonnen CO2 und 1.900 Liter Diesel. 

Kundenkreis soll erweitert werden

Zunächst wird der E-Transporter ausschließlich an die Deutsche Post DHL geliefert. Doch mittelfristig soll der WORK XL in die Fußstapfen seiner kleineren Geschwister-Modelle WORK und WORK L treten, die bereits auch an Drittkunden verkauft werden. Achim Kampker, Geschäftsführer und Gründer von StreetScooter, freut sich über die Zusammenarbeit mit Ford: „Mit dem neuen StreetScooter WORK XL haben wir jetzt den perfekten E-Transporter für die Paketzustellung in Ballungsräumen, den perspektivisch auch andere Transportunternehmen werden nutzen können. Gemeinsam bringen wir die Elektromobilität in Deutschland voran und gestalten den innerstädtischen Lieferverkehr umweltfreundlicher und leiser.“ (aho)

 

Quelle: Deutsche Post DHL

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