Citkar gewinnt TEC Ventures als Geldgeber

Das bayerische Unternehmen TEC Ventures  ist als Teilinhaber bei Citkar eingestiegen. Das Berliner Start Up will sein E-Cargobike Loadster 2019 in Serie produzieren und Autos im Stadtverkehr ersetzen.

Vorstellung des serienreifen Loadster auf der IAA Nutzfahrzeuge

Das 2013 von Jonas Kremer gegründete Unternehmen citkar konnte den süddeutschen Investor mit seinem elektrischen Loadster-Fahrzeug überzeugen: „Wir sind permanent auf der Suche nach jungen, innovativen Unternehmen, welche Lösungen entwickeln, die man anfassen und fühlen kann“, kommentiert TEC Ventures Geschäftsführer Sebastian Seitz sein „Ja“ zur Beteiligung. 

„Dank der wirklich tollen Unterstützung können wir nun die Serienproduktion des Loadster im nächsten Jahr in hoher Auflage verwirklichen“, freut sich auch Kremer. Er habe lange gesucht, um jemanden zu finden, der das nötige Verständnis rund um das Vorhaben mitbringe und an einer echten Kooperation interessiert sei. „Der Loadster ist nur der Anfang und mit der TEC-Ventures konnten wir den perfekten Partner finden, um gestärkt die nächsten Schritte anzugehen“, so Kremer weiter.

Zunächst stünden die Tests der Vorserienmodelle mit großen Partnern aus der Logistik-Branche im Herbst und Winter im Fokus. Nachdem citkar im Frühjahr 2018 auf der VELO Berlin den vierten und letzten Prototypen vorgestellt hatte, soll nun im September auf der IAA die Präsentation des dann fast serienreifen Modells folgen. Im Frühjahr 2019  ist dann die Markteinführung geplant.  

Primäre Zielgruppe: städtische Transportdienste

Der vierrädrige, überdachten Loadster wird von einem 250 Watt-Motor angetrieben und schafft bis zu 200 Kilometer Reichweite. Der Akku lässt sich an Haushaltssteckdosen aufladen. Das Besondere an dem Lastenrad: es darf auf Radwegen gefahren werden (Fahrzeug-Abmessungen: Länge 240 cm, Breite 90 cm, Höhe ca. 170 cm) und man benötigt keinen Führerschein oder spezielle Versicherungen. Die maximale Zuladung beträgt 300 Kilogramm, die Ladefläche bietet 422 Liter Ladevolumen. Der Verkaufspreis soll bei 7.200 Euro starten.

Die Zielgruppe umfasst zunächst die urbane Transportbranche:  Das betrifft Lieferdienste wie Paketdienstleister oder auch Pizzalieferanten. „Uns ist wichtig, dass wir uns am Markt orientieren“, so Kremer. Man habe in vielen Analysen festgestellt, dass der größte Umweltsünder gerade in Städten die vielen Lieferdienste seien. Ob durch Zuparken, laufende Motoren oder enorm hohen Spritverbrauch bei stop-and-go – um einen echten Beitrag für die Umwelt zu leisten, müsse man zunächst hier ansetzen, meint Kremer.

Auch Neu-Investor Seitz unterstreicht, dass Lösungen der E-Mobilität dringend gefordert seien, der Markt sei vorhanden und wachse unentwegt. Man wolle daher bewusst bereits jetzt die Grundlagen dafür schaffen, eine hohe Stückzahl des Loadster zu produzieren. (aho)

 

Quelle: citkar

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