Eigene StreetScooter-Version für innogy-Tochter Westnetz

Deutschlands größter Energieverteilnetzbetreiber erweitert seinen Fuhrpark. Westnetz und Deutsche Post-Ableger StreetScooter wollen im Rahmen dieser Partnerschaft ein modifiziertes E-Fahrzeug für diesen speziellen Einsatzzweck entwickeln. 

Brennstoffzellen-Einsatz für mehr Reichweite

Ingesamt 300 StreetScootern wird Westnetz bis 2022 einflotten. In einem vorausgegangenen Pilotversuch hatte die innogy-Tochter zehn der Elektro-Transporter in der Praxis auf Belastbarkeit, Alltagstauglichkeit und Handling überprüft.  Die georderten Fahrzeuge werden nach den speziellen Vorgaben des Netzbetreibers modifiziert und hergestellt. Dazu zählen unter anderem eine Motorleistung von 70 kW und eine Höchstgeschwindigkeit von 120 Stundenkilometern.

Der zusätzliche Einsatz von Brennstoffzellen und Wasserstoff soll die Reichweite erhöhen,  um die Fahrzeuge auf ihren Einsatz in ländlichen Regionen anzupassen.  Westnetz wird die StreetScooter für die Instandhaltung und den Ausbau seines Verteilnetzes einsetzen. Die Mitarbeiter sind dabei das ganze Jahr rund um die Uhr im Einsatz.

StreetScooter auf Erfolgskurs

"Im mobilen Betrieb ist das Fahrzeug Werkstatt, Lager und Büro in einem", sagt Jürgen Grönner, Geschäftsführer bei Westnetz. "StreetScooter kann diese Anforderungen voll und ganz erfüllen." Die neuen E-Nutzfahrzeuge sind aktuell in Essen und den Regionalzentren Osnabrück, Recklinghausen, Siegen, Wesel, Saffig, Idar-Oberstein und Düren im Einsatz.

Seit dem Verkaufsstart des StreetScooters im Sommer 2017 haben sich viele Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen für das Elektro-Nutzfahrzeug entschieden. Verkehrsbetriebe setzen ihn als Wartungs- und Reinigungsfahrzeug ein, Kommunen auf dem Bauhof oder im Grünflächenamt. Milk & More in Großbritannien liefert seine frischen Milchprodukte per StreetScooter aus. (aho)

 

Quelle: Deutsche Post DHL

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