ASAP stellt Hochleistungs-Prüfstände für Elektromotoren vor

Bei einer Podiumsdiskussion im ASAP Test- und Erprobungszentrum bei Ingolstadt diskutierten Experten über Herausforderungen und zu erwartende Entwicklungen der Elektromobilität. Im Anschluss wurden zwei neue Hochleistungs-Prüfstände für Elektromotoren eingeweiht.

Hoher Bedarf der Hersteller an Hochleistungstests

Die ASAP-Gruppe bietet als Entwicklungspartner der Automobilindustrie in seinem Test- und Erprobungszentrum mit Prüflabor umfassende Erprobungen diverser Steuergeräte, Elektronikkomponenten und E-Maschinen. Mit der Investition in zwei neue Hochleistungs-Prüfstände rüstet sich ASAP für die Bedarfe seiner Kunden und will damit den Fokus des Unternehmens auf Elektromobilität untermauern. 

Die lange Erfahrung als Entwicklungsdienstleister und nicht zuletzt auch die Zusammenarbeit mit Technologiepartner Kratzer Automation ermöglichten eine schnelle Umsetzung der Prüfstände. „Die zwei zusätzlichen Anlagen werden schon in Kürze auf Hochtouren laufen – der Bedarf ist groß, die Prüfstände sind seit Bekanntgabe für das laufende Jahr so gut wie ausgebucht“, so Dominik Sedlmair, Leiter des ASAP Test- und Erprobungszentrums. „In Summe verfügt ASAP jetzt über drei der leistungsstärksten Prüfstände mit einem Drehzahlbereich von über 20.000 U/min – derzeit gibt es keine vergleichbare Anlage bei einem unabhängigen Prüfdienstleister.“

Batteriesimulation mit bis zu 1.000 Volt

Im Batteriesimulator sind eine stabile und realitätsgetreue HV-Bordnetz-Speisung von bis zu 1.000 Volt möglich. Zudem bietet ASAP seinen Kunden bei der Erprobung der leistungsstarken Elektromotoren individuelle Adaptionen wie zum Beispiel die Einbringung zusätzlicher Wärmequellen zur Simuation der Abwärme im Getriebe an, aber auch nachgelagerte Leistungen im Bereich der Messtechnik und Testautomation. Mit einem ganzheitlichen Blick auf alle Prozessschritte der Fahrzeugentwicklung will ASAP so schlüsselfertige Lösungen bereitstellen. (sih)

 

 

Quelle: ASAP

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