Nissan: Ab 2022 eine Million E-Autos jährlich

Nissan gibt die geplanten Aktivitäten für den mittelfristigen Unternehmensplan M.O.V.E. bis 2022 bekannt: Neben der Entwicklung von acht neuen E-Fahrzeugen will Nissan eine E-Offensive in China starten und auch autonome Fahrsysteme weiter ausbauen. 

Elektrifizierung bei Nissan nimmt Fahrt auf

Die Ziele des japanischen Automobilherstellers stehen: Ab dem Geschäftsjahr 2022 sollen rund 1 Million elektrifizierte Fahrzeuge pro Jahr verkauft werden. Gleichzeitig will Nissan das Angebot um acht neue Elektrofahrzeuge erweitern. Teil der Elektrifizierungsstrategie im Rahmen des 2017 vorgestellten Sechs-Jahres-Plans „Nissan M.O.V.E to 2022" ist eine Produktoffensive in China. Noch in diesem Jahr soll dort ein Elektroauto aus der Kompaktklasse basierend auf der Nissan Leaf-Technik auf den Markt kommen sowie ein erschwinglicher Elektro-SUV. Zwei weitere E-Auto-Varianten sind für die Marke Venucia der chinesischen Dongfeng Motor Company vorgesehen.

Auch die e-Power Antriebstechnik will Nissan auf weitere Modelle ausweiten. Bislang wird der e-Power Antrieb – ein serielles Hybridsystem, bei dem der Verbrennungsmotor Strom für den Elektromotor generiert – nur in Japan angeboten. Nissans Luxusmarke Infiniti soll mit neuen Modellen ab 2021 ebenfalls zur Beschleunigung der Elektrifizierung beitragen. 

Insgesamt geht Nissan davon aus, dass elektrifizierte Fahrzeuge – darunter Elektroautos und e-Power-Modelle – bis 2022 rund 40 Prozent und bis 2025 rund 50 Prozent des Unternehmensabsatzes in Japan und Europa ausmachen werden. In den USA erwartet das Unternehmen einen Anteil von 20 bis 30 Prozent bis 2025, in China sind es 35 bis 40 Prozent.

Investition in autonome Technologien

Teil des Unternehmensplans ist es aber auch, automatisierte Systeme weiter voranzutreiben. Bis zum Jahr 2022 will Nissan seine ProPILOT Technologien in 20 Modellen auf 20 Märkten anbieten. Künftig wird ProPILOT unter anderem mehrspuriges Fahren auf Autobahnen beherrschen. Das Pilotprojekt soll innerhalb eines Jahres in Japan eingeführt werden. 

Darüber hinaus sollen alle neuen Modelle von Nissan, Infiniti und Datsun, die auf den Schlüsselmärkten verkauft werden, über Konnektivitätslösungen über die "Alliance Connected Cloud" verfügen. Alle Unternehmen der seit 1999 bestehenden Renault-Nissan Allianz, der auch Mitsubishi angehört, können Daten der vernetzten Fahrzeuge in die Cloud einspeisen. So können Infotainment-Services unterstützt und Fahrzeug-Updates drahtlos aufgespielt werden. Zudem bietet die Cloud das Fundament für neue Konnektivitäts- und Mobilitätsdienste wie etwa den autonomen Fahrdienst „Easy Ride“, den Nissan derzeit erprobt und Anfang der 2020er Jahre als Mobilitäts-Service einführen will. (sih)

 

Quelle: Nissan Deutschland

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