Grafik E-Mobilität

E-Auto-Enthusiasten gibt es nur in Großstädten? Von wegen! Der Energieatlas zeigt, dass ein Flächenland deutschlandweit die Nase vorne hat und weitere neben Stadtstaaten an der Spitze mitmischen.

Die Elektromobilität nimmt an Fahrt auf. Immer mehr Hersteller bieten „Stromer“ an und immer mehr Kunden greifen zu. Aber wie genau stehen die Deutschen zu E-Autos? Der Energieatlas klärt diese Frage und fasst die Ergebnisse aus einer repräsentativen Statista Untersuchung mit mehr als 2.000 Führerscheinbesitzern zwischen 18 und 69 Jahren zusammen.

Erste Erkenntnis: Eine klare Mehrheit der Deutschen mit Führerschein steht einem reinen E-Fahrzeug offen gegenüber – für 64 Prozent von ihnen kommt die Anschaffung prinzipiell in Frage.

Vor allem in der Altersgruppe von 18 bis 44 Jahren gab es hohe Zustimmungswerte zwischen 76 und 72 Prozent. Bei den 45- bis 54-Jährigen lagen sie bei 61 Prozent, bei den 55- bis 69-Jährigen immerhin noch bei 49 Prozent.

Dabei zeigten sich Männer grundsätzlich aufgeschlossener (71 Prozent) als Frauen (57 Prozent).

Rheinland-Pfalz im Ranking vor Berlin und Hamburg

Immer mehr setzen auf E-Autos – dabei sind sie nicht mehr nur eine smarte Lösung für die City, sondern erfreuen sich auch andernorts zunehmender Beliebtheit: So stehen an der Spitze der Offenheitsskala nicht nur Stadtstaaten, sondern auch ein Flächenland: Rheinland-Pfalz. Hier zeigten sich 74 Prozent der Befragten interessiert – etwas mehr als in Berlin (73 Prozent) und Hamburg (69 Prozent). Es folgen Nordrhein-Westfalen mit 67 Prozent und Niedersachsen mit 66 Prozent E-Auto-affinen Befragten. Wie offen die Bewohner*innen der restlichen Bundesländer gegenüber Elektroautos sind und wie viele der Fahrzeuge bereits in den Gebieten gemeldet sind, zeigt die interaktive Karte im Energieatlas.

Rheinland-Pfalz ist nicht nur bei der Offenheit gegenüber E-Autos Spitzenreiter. Auch beim Einsatz von E-Bikes ist das Bundesland ganz vorne mit dabei: Zwar besitzen in Niedersachsen mehr Einwohner*innen ein E-Bike oder Pedelec (17,7 Prozent), aber Rheinland-Pfalz folgt bereits knapp danach mit 17,5 Prozent. Dritter ist Nordrhein-Westfalen mit 17,4 Prozent. Im bundesdeutschen Schnitt hat inzwischen rund jeder sechste Deutsche (15,2 Prozent) ein eigenes Elektrofahrrad. 


Transparenz über die Gründe für den E-Auto-Kauf

E.ON hat auch analysiert, aus welchen Gründen sich E-Auto-Interessierte für ein elektrisch angetriebenes Fahrzeug entscheiden würden: 62 Prozent geben „Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein, Klimaschutz“ als Motivation für die mögliche Anschaffung eines Elektroautos an. 55 Prozent nennen Kaufprämien und steuerliche Vorteile als wichtige Faktoren. 51 Prozent würden ein E-Auto kaufen, weil sie darin die Technik der Zukunft sehen. 41 Prozent nennen die geringeren Betriebs- und Wartungskosten als Grund. Und für 40 Prozent ist es wichtig, dass sie von Fahrverboten in Städten nicht betroffen sind.

Anzahl der Ladestationen unterschätzt

Die Umfrage zeigt auch, dass die Deutschen die Anzahl der verfügbaren öffentlichen Ladestationen um ein Vielfaches unterschätzen: 66 Prozent glauben, dass es weniger als 12.500 gibt – tatsächlich sind es aber bereits fast 20.000. Die meisten von ihnen stehen in Bayern (3.802), gefolgt von Nordrhein-Westfalen (3.311) und Baden-Württemberg (2.656). Mehr Zahlen zum Ladesäulennetz und der regionalen Verteilung der Stromtankstellen liefert natürlich auch hier der E.ON Energieatlas

Quelle: NeoAvantgarde

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