eAutos für Caritas

Mit 165 eAutos vom Typ Smart wird die Caritas in Nordrhein-Westfalen Deutschlands größte Elektroflotte im Bereich Pflege & Soziales in Betrieb nehmen.

Am Dienstag übergab Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart die vom Land geförderten Fahrzeuge an den Wohlfahrtsverband. 25 Ortsverbände werden die Kleinfahrzeug vorrangig für die ambulante Pflege nutzen und damit ca. 3.000 Patienten mit modernen Elektrofahrzeugen erreichen. Pro Jahr können somit fast zwei Millionen Kilometer klimafreundlich gefahren und schädliche Emissionen vermieden werden.

Der Bundesverband eMobilität e.V. BEM beglückwünschte die Caritas zu ihrem Meilenstein und lobte die Weitsicht des Projekts. „Die Verantwortlichen der Caritas haben konsequent ihre Vorteile in der Elektromobilität erkannt, zielgerichtet ein Handlungskonzept für den Betrieb der Flotte erstellt und umgesetzt“, sagte Frank Müller, Wissenschaftlicher Beirat des BEM, am Dienstag in Dortmund. „Hier überzeugt nicht nur die Tatsache, dass in den kommenden zwei Jahren noch einmal 300 neue eFahrzeuge pro Jahr angeschafft werden, sondern dass die Caritas auch massiv in die Ladeinfrastruktur und Mehrwertdienste wie Carsharing investiert.“

Für die gesamte Flotte bauen die Caritas-Ortsverbände derzeit die notwendigen Ladesäulen auf. Insgesamt sollen 500 neue Ladepunkte in Zusammenarbeit mit den örtlichen Netzanbietern errichtet und die Fahrzeuge mit ausschließlich regenerativ erzeugtem Strom betrieben werden. Das komplette Lösungsangebot zur Umsetzung des Themas E-Mobilität liegt in den Händen der Caritas-Dienstleistungsgenossenschaft cdg, die der BEM als neues Mitglied herzlich begrüßt.

Der Bundesverband eMobilität (BEM) ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, Institutionen, Wissenschaftlern und Anwendern aus dem Bereich der Elektromobilität, die sich dafür einsetzen, die Mobilität in Deutschland auf Basis Erneuerbarer Energien auf Elektromobilität umzustellen. Zu den Aufgaben des BEM gehört die aktive Vernetzung von Wirtschaftsakteuren für die Entwicklung nachhaltiger und intermodaler Mobilitätslösungen, die Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Ausbau der eMobilität und die Durchsetzung von mehr Chancengleichheit bei der Umstellung auf emissionsarme Antriebskonzepte. Der Verband wurde 2009 gegründet. Er organisiert 300 Mitgliedsunternehmen, die ein jährlichen Umsatzvolumen von über 100 Milliarden Euro verzeichnen und über eine Million Mitarbeiter weltweit beschäftigen.

Quelle: Bundesverband eMobilität e.V.

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