Volkswagen Showcars ID., ID. CROZZ und ID. BUZZ (v.l.n.r.)

Bis 2028 will der Volkswagen Konzern fast 70 neue E-Modelle auf den Markt bringen – statt 50 wie bisher geplant. Darüber hinaus prüft das Unternehmen unter anderem die Beteiligung an einer eigenen Bateriezellfertigung und forscht intensiv an Feststoffbatterien.

Bald Elektroautos "für breite Bevölkerungsschichten"

Mit der Ankündigung, in den kommenden zehn Jahren fast 70 neue Elektromodelle zu launchen, erhöht Volkswagen die Zahl der Autos, die auf den E-Plattformen des Konzerns gebaut werden sollen, von ursprünglich 15 Millionen geplanten Fahrzeugen auf 22 Millionen Stück. Bis 2030 soll der Elektroautoanteil in der Flotte damit auf mindestens 40 Prozent steigen.

In diesem Jahr gehen die ersten E-Autos der neuen Generation in Produktion: Nach dem Audi e-tron kommt der Porsche Taycan zu den Kunden. Für beide Fahrzeuge liegen demnach Reservierungen von jeweils 20.000 Einheiten vor. Mit dem Anlauf des Volkswagen ID. soll das Elektroauto zudem auch für breite Bevölkerungsschichten erreichbar werden. Ebenfalls in der ersten Welle folgen der ID. CROZZ, der Seat el-born, der Škoda Vision E, der ID. BUZZ und der ID. VIZZION.

Forschung an Feststoffbatterie

Um diese Offensive abzusichern, wurden mit den Firmen LG Chem, SKI, CATL und Samsung strategische Batteriezellenlieferanten ausgewählt. Mit Blick auf den weiter steigenden Bedarf prüft Volkswagen intensiv die Beteiligung an einer eigenen Batteriezellenfertigung in Europa. Auch die Feststoffbatterie biete perspektivisch "große Chancen". Ein Ziel des Volkswagen Konzern derzeit ist die Industrialisierung dieser Technologie gemeinsam mit QuantumScape.

Und nicht zuletzt will der Konzern bis 2050 vollkommen CO2-neutral werden. Das reicht von der Flotte über die Produktion bis hin zur Verwaltung. (khof)

Quelle: Volkswagen

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