Dr. Stefan Sommer (l.), Konzernvorstand Komponente und Beschaffung, und Thomas Schmall , Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Group Components

Der Volkswagen-Konzern hat eine neue Marke. Mit der Neuausrichtung seiner Komponentensparte will das Unternehmen die hausinternen Zulieferer von Motoren, Getrieben, E-Antrieben, Lenkungen, Sitzen und weiteren Produkten stärken.

„Profil in Sachen E-Mobilität schärfen“

80.000 Konzernmitarbeiter in 61 weltweiten Komponentenwerken entwickeln und fertigen für Volkswagen Fahrzeugkomponenten. Nun ist die Komponentensparte zur eigenständigen Marke gemacht worden: der „Volkswagen Group Components“. „Jetzt schärfen wir das Profil in Sachen E-Mobilität: Die `Konzern Komponente` übernimmt die End-to-End-Verantwortung für die Batterie – vom Kompetenzaufbau für die Zellfertigung bis zum Recycling,“ erläutert Dr. Stefan Sommer, Konzernvorstand Komponente und Beschaffung.

Die fünf Geschäftsfelder sind „Motor und Gießerei“, „Getriebe und E-Antrieb“, „Fahrwerk“, „Sitze“ und „E-Mobilität“. Die Zulieferermarke „soll mit neuen Aktivitäten in der E-Mobilität zukunftsfähig ausgerichtet werden,“ so Thomas Schmall, der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen Group Components. Gleichzeitig soll die Effizienz in allen Bereichen steigen.

Durch die realisierte konzernweite Steuerung könnten Synergien besser genutzt, die Vernetzung zwischen den Standorten gefördert und die Werke markenübergreifend optimal belegt werden. Dieses Jahr und im kommenden Jahr sollen konzernweit rund 870 Millionen Euro Investitionen in die Fertigung von E-Komponenten fließen. Der Anteil der Investitionen sei damit seit 2015 von fünf Prozent auf nun 40 Prozent gestiegen. Bis 2023 sind 3,8 Milliarden Euro Ausgaben für E-Komponenten geplant.

Batteriekompetenz

Die Marke soll darüber hinaus wesentliche Wertschöpfungsschritte für Batterien besetzen: Von der Batteriezelle bis hin zu Ladesäulen und dem Recycling. In Salzgitter arbeitet man schon heute an der Batteriezellkompeten. Im Komponentenwerk Braunschweig werden Batteriesysteme produziert – künftig soll das markenübergreifend für E-Fahrzeuge auf Basis des MEB (modularer Elektrifizierungsbaukasten).

Nach ihrem Einsatz im Fahrzeug werden die Batterien teils einer Zweitnutzung zugeführt – zum Beispiel in neuen Produkten wie der Schnellladesäule, die die Volkswagen Group Components ab 2020 am Standort Hannover fertigt. Auch das abschließende Recycling verantwortet künftig die Komponentenmarke. Im ersten Halbjahr 2020 soll dafür eine Pilotanlage in Salzgitter eröffnet werden. (khof)

Quelle: Volkswagen

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