ZF steigt bei ASAP ein

ZF Friedrichshafen übernimmt Geschäftsanteile des Entwicklungsdienstleisters ASAP. Damit will sich der Zulieferer Ressourcen für die Bereiche autonomes Fahren und Elektromobilität sichern.

12 Milliarden Euro für Elektromobilität und autonomes Fahren

Der Automobilzulieferer hält künftig 35 Prozent der Geschäftsanteile an ASAP. „Mit der Beteiligung gewinnen wir Zugang zu personellen Ressourcen eines hervorragenden Engineering-Dienstleisters mit reichlich Branchenerfahrung und besonderer Expertise bei Testing und Validierung. Wir freuen uns, gemeinsam mit dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zukunftsweisende Mobilitätslösungen zu erarbeiten und zur Serienreife zu bringen“, kommentiert Torsten Gollewski,  Leiter der Vorentwicklung des ZF-Konzerns.

Man folge damit der Strategie, die Bereiche Elektromobilität und autonomes Fahren im Konzern deutlich zu stärken und um Software- und Validierungsthemen zu erweitern. Allein in diese beiden Bereiche will ZF in den nächsten fünf Jahren rund zwölf Milliarden Euro investieren.

Michael Neisen, Vorsitzender der Geschäftsführung der ASAP Gruppe, sagt: „Autonomes Fahren und E-Mobilität sind die beherrschenden Trends in der Automobilindustrie, denen wir uns in den letzten Jahren intensiv gewidmet haben. Mit der ZF Friedrichshafen AG, einem der weltweiten größten Automobilzulieferer, haben wir einen Partner an unserer Seite, mit dem wir diese zukunftsorientierten Technologien weiter vorantreiben werden.“

Über den Wert der 35-Prozent-Beteiligung haben ZF und ASAP Stillschweigen vereinbart.(aho)

 

Quelle: ASAP

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