FAW-Volkswagen baut Mega-Werk für Elektromobilität in China

Das Gemeinschaftsunternehmen FAW-Volkswagen baut seinen Produktionsstandort Foshan in China aus: Mit einem zweiten Werk will das Joint Venture seine Elektromobilitätsstrategie in der Volksrepublik stärken.  

"Wir lösen unser Versprechen ein, China zu elektrifizieren"

Mit Inbetriebnahme der neuen Fabrik in Foshan erhöht sich die die Produktionskapazität von 300.000 auf 600.000 Fahrzeuge pro Jahr. Mit dem VW T-Roc lief im April dieses Jahres das erste SUV-Modell vom Band; die Produktion des Audi Q2L startet ebenfalls noch in diesem Jahr.

Foshan soll außerdem künftig eine tragende Rolle in der Elektrifizierungsstrategie „Roadmap E“ von Volkswagen spielen: Bis 2020 startet das Joint Venture die Fertigung von Elektroautos, die auf dem Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) basieren. Daneben sollen am Standort Foshan die dazugehörigen Batteriesysteme entwickelt werden. Innerhalb der nächsten acht  Jahre plant FAW-Volkswagen die Produktion von 40 Elektroautos und Plug-In-Hybriden.  Ab 2025 sollen dann jährlich 1,5 Millionen elektrifizierte Fahrzeuge Band rollen.

„Durch dieses Mega-Werk am FAW-Volkswagen Standort in Südchina lösen wir unser Versprechen ein, China zu elektrifizieren“, kommentiert Jochem Heizmann, Präsident und CEO der Volkswagen Group China, die Eröffnung. „Foshan ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg, ein kundenzentrierter Anbieter von nachhaltiger Mobilität zu werden.“

Das Joint Venture aus Volkswagen, Audi und dem chinesischen Kraftfahrzeughersteller First Automotive Works wurde 1991 gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen ist derzeit mit Produktionsstätten  in Changchun, Quingdao, Tianjin und Foshan präsent. Dort werden für den chinesischen Markt Modelle von Audi und Volkswagen produziert. (aho)

 

Quelle: Volkswagen

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