Lieferfahrräder von Pin Mail mit Pendix-Antrieb

Der Zustelldienst Pin Mail aus Berlin hat einen Teil seiner Fahrradflotte mit Antrieben von Pendix zu E-Bikes nachgerüstet. Der Pendix-Chef Thomas Herzog spekuliert nun auf weitere Interessenten aus diesem Bereich.

Knochenjob bei Wind und Wetter

Etwa 60 Kilogramm wiegt ein voll beladenes Rad eines Postzustellers bei Pin Mail, ein privater Postdienst aus Berlin. Um seinen Mitarbeitern die Arbeit zu erleichtern, hat dieser einen Teil seiner Räder mit den Nachrüstlösungen von Pendix auf elektrisch getrimmt. Seit Ende 2016 sind in der Pin-Mail-Flotte fünf aufgerüstete E-Bikes unterwegs. Im Herbst 2017 wurden weitere 27 Nachrüstsätze eingebaut. 

Derzeit werden diese einem Langzeittest unterworfen. Bisher sei die Testphase "sehr vielversprechend" verlaufen, wie Bernd Fricke, COO des Zustelldienstes, berichtet. Die Angestellten hätten die Neuerung "neugierig und freudig angenommen". "Uns geht es vor allem um die Gesundheit unserer Mitarbeiter. Auch die älteren Kolleginnen und Kollegen sollen gerne zur Arbeit kommen," so Fricke weiter. Während der Testphase habe man sich entschieden, vom 300er-Akku auf den 500er hochzufahren, um mehr Puffer zu haben.

Akku-Lebensdauer fünf bis sechs Jahre

Im Frühjahr will der Postzusteller zu Pendix fahren und sich über die Akkus ein meßtechnisches Bild machen, wie der Ladezyklus und die Ladekapazität nach einem Jahr beziehungsweise nach sechs Monaten aussieht. Bei Pin Mail geht man davon aus, dass ein Akku etwa fünf bis sechs Jahre hält. Danach kann er ausgewechselt werden.

Pendix-Geschäftsführer hofft auf Folgegeschäft

Thomas Herzog, Gründer und Geschäftsführer von Pendix, jedenfalls hofft offensichtlich auf weiteres Geschäft mit Fahrradfuhrpark-Betreibern. Laut Herzog gibt es hierzulande mehrere tausend nachrüstbare Flotten in Unternehmen, insgesamt etwa eine halbe Million Räder. Pendix sei schon in "vielen Bundesländern vertreten". Doch warum nicht einfach "fertige" E-Bikes kaufen? Herzog bringt sich in Stellung gegen die Bike-Hersteller: "Zustellräder sind teuer in der Anschaffung und nicht leicht zu fahren." (khof)

Quelle: Pin Mail, Pendix

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