Ende Februar enthüllte Volvo den vollelektrischen Polestar 2.

Die Redaktion von eMobilServer hat bei den Autobauern nachgefragt, welche Reichweiten ihre elektrischen Modelle bieten und künftig erreichen werden, welche Modelle ab wann verfügbar sind und welches politische Geschehen die Geschäfte rund um die Elektromobilität beeinflusst. Anbei die Antworten darauf von Olaf H. Meidt, Direktor Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Events und Sponsoring bei Volvo.

Olaf H. Meidt, welche Reichweiten bieten Ihre Modelle heute und mit welchen erhöhten Reichweiten darf bis wann konkret gerechnet werden?

Volvo bietet aktuell noch keine BEV-Fahrzeuge (Battery Electric Vehicle) an. Wir haben angekündigt, dass unser Unternehmen zwischen 2019 und 2021 insgesamt fünf BEV-Modelle vorstellen und einführen wird, drei der Marke Volvo und zwei der zur Volvo Car Group gehörenden Performance-Marke Polestar. Der Polestar 2 wurde auf dem Genfer Salon als Weltpremiere gezeigt, der erste Volvo BEV soll dann zum Ende des Jahres folgen. Beide Modelle kommen physisch zu Jahresbeginn 2020 auf den Markt. Wann die anderen Modelle folgen, geben wir zum heutigen Zeitpunkt noch nicht bekannt. Der Polestar 2 bietet eine Reichweite gemäß WLTP von bis zu 500 Kilometern und hat einen vollelektrischen Antrieb mit 300 kW (408 PS).

Welches politische Geschehen auf nationaler aber auch internationaler Ebene beeinflusst Ihre Geschäfte rund um die Elektromobilität am stärksten und wie?

Der Erfolg der Elektromobilität und die schnelle Transformation – weg von klassischen Verbrennungsmotoren hin zur Elektromobilität – ist zu großem Maße vom schnellen Aufbau einer den Markt abdeckenden Infrastruktur abhängig. Für die Nachhaltigkeit der Elektromobilität ist wiederum wichtig, dass der über die Infrastruktur bereitgestellte Strom aus nachhaltiger Herstellung kommt. Stichwort „grüner Strom“ aus erneuerbaren Ressourcen. Für beide Herausforderungen kann der Staat Rahmenbedingungen schaffen, die dies unterstützen.

Die Redaktion von eMobilServer hat kürzlich auch Ford, Daimler, Audi und Volkswagen diese Fragen gestellt: Die Antworten, die wir von diesen Unternehmen erhalten haben, finden Sie hier:

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