Studie: Gute Aussichten für Plug-In Hybride

Plug-in Hybridfahrzeuge (engl. plug-in hybrid electric vehicles, PHEVs) sind auf dem Vormarsch. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie Global Plug-in Hybrid Electric Vehicle Market, Forecast to 2025 des US-amerikanischen Beratungsunternehmens Frost & Sullivan.

Die Studie hat ergeben, dass der weltweite Markt für PHEVs bis 2025 auf 3,7 Millionen Fahrzeuge anwachsen wird. Im optimistischen Szenario wird mit 4,8 Millionen Leichtfahrzeugen gerechnet, im konversativen mit 2,9 Millionen. Insgesamt könnten in acht Jahren bis zu 100 neue Hybrid-Modelle den Markt erobern.

„Aufgrund ihrer Möglichkeit, einen Verbrennungsmotor mit den Vorteilen eines Elektrofahrzeugs zu verbinden, wird es im Markt für PHEVs eine hohe Nachfrage und robustes Wachstum geben", ist sich  Frost & Sullivan Intelligent Mobility Research Analyst Pooja Bethi sicher. „Strenge Emissionsgrenzwerte von 95g CO2/km können allein durch die PHEV-Technologie möglich gemacht werden, während Fortschritte in der Batterietechnologie für Elektrofahrzeuge dafür sorgen werden, bisherige Einschränkungen zu überwinden. Der Markt für PHEVs sieht rosiger aus als der für BEVs, was mit Unsicherheiten bezüglich der Ladeinfrastruktur zusammenhängt."

Finanzielle Anreize, die Einhaltung von Emissionsgrenzwerten sowie ausreichende Batteriekapazität für tägliche Reichweiten und die Zahlungsbereitschaft der Verbraucher würden nachhaltiges Wachstum sorgen, so die Studie. Allerdings müsste auch berücksichtigt werden, dass die allmähliche Abschaffung von Anreizen für Elektrofahrzeuge (engl. electric vehicles, EVs), die Einführung von batteriebetriebenen EVs (engl battery electric vehicles, BEVs) mit langer Reichweite, das Aufkommen von 48V-Mild-Hybridmodellen und die Schwierigkeit, zwei verschiedene Antriebe in einem einzigen Fahrzeug unterzubringen, die Akzeptanz von PHEVs langfristig ausbremsen könnten.


27.06.2017 | Quelle:  ww2.frost.com | emobilserver.de © ITM InnoTech Medien GmbH

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